Terminologie

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Heiko Kulenkampff
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Terminologie

Beitrag von Heiko Kulenkampff » Fr Mär 30, 2018 11:25 am

kleine Frage an die Musiktheoretiker unter euch: Ist G-Dur und G-dur als Tonartbezeichnung gleich richtig? Und findet Ihr in einer musiktheoretischen Erörterung a-moll (bzw a-Moll) richtiger als A-moll (...)?
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SwinginPhone
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Beitrag von SwinginPhone » Fr Mär 30, 2018 3:31 pm

Ich lese in neueren Veröffentlichungen immer öfter Dur und Moll großgeschrieben und den Buchstaben jeweils groß oder klein. Also G-Dur bzw. e-Moll.
Es gibt sicherlich Gründe für andere Schreibweisen, ich finde die oben geschilderte Variante aber ziemlich schlüssig.

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Heiko Kulenkampff
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Beitrag von Heiko Kulenkampff » Fr Mär 30, 2018 5:17 pm

Danke für deine Antwort, Gruß, Heiko
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Harald
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Beitrag von Harald » Fr Mär 30, 2018 6:26 pm

Sehr aufschlussreich zu genau diesem Thema ist das Henle-Blog vom 10. April 2012: A-Dur oder A-dur? Große Fragen um ein kleines „d“

Des weiteren:
Der Duden-Eintrag zu "Moll"
Darstellung und Erörterung der Varianten bei WikiVisually
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Ingo
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Geschlechterfrage

Beitrag von Ingo » Fr Apr 06, 2018 6:54 am

Als es noch einen letzten richtigen Duden gab vor der Linksschreibreform, war die Schreibweise klar: das Tongeschlecht wird groß geschrieben, die Tonbuchstaben zur Unterscheidung groß und klein. Es gibt überhaupt keinen vernünftigen Grund, Dur und Moll unterschiedlich zu schreiben (schon wegen der Gleichberechtigung), wohl aber die Tonbuchstaben, nach denen der Modus sofort klar wird.
Wie das in Zeiten von Gender-Mainstreaming erwünscht ist, ist keine orthographische, sondern eine ideologische Frage. Die sollte uns als Musiker nicht interessieren, es sei denn, man beschäftigt ich mit dem Erbrochenen von Conchita Wurst u.a.
Man kann nicht mit jedem Lied jeden ansprechen:
Der eine find’s gut, der andre muß brechen.

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