Alte Schlüssel

Fragen und Tipps (nicht nur) für Einsteiger - Installation, Noteneingabe usw. - Literatur
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marsyas
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Alte Schlüssel

Beitrag von marsyas » Do Mai 16, 2019 8:38 pm

Hallo,

ich soll ein altes Stück transkribieren, von alten Schlüsseln in moderne. Hab es so weit fertig und möchte es nun in Finale schön setzen. Allerdings möchte ich vor der Transkription die alten Schlüssel anzeigen und die ersten Noten, auch etwas kleiner! Wie realisiere ich das in Finale, bzw. wie heisst so etwas in der Fachsprache? Incipit?

LG marsyas

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stefan schickhaus
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Re: Alte Schlüssel

Beitrag von stefan schickhaus » Do Mai 16, 2019 8:52 pm

Hallo Marsyas,
ich sehe zwei Möglichkeiten:

1. Du beginnst dein Stück mit Takt 2 und verwendest den ersten Takt für den gewünschten Schlüsselvorsatz. Man kann per Notensystemstil die Notenlinienabstände verkleinern für diesen Takt, ist aber kompliziert.

2. Du bastelst dir aus Zeichen den Noten-Fonts einen grafischen Takt (es gibt dafür auch Notenlinien-Schnipsel) mit Schlüssel, Noten etc. Ist viel Handarbeit, geht aber flott.
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marsyas
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Re: Alte Schlüssel

Beitrag von marsyas » Do Mai 16, 2019 8:55 pm

Danke für die Flotte Antwort!

Hab fast vermutet dass mir so etwas in der Art blüht! Danke für deine Hilfe!

Weißt du zufällig wie das heißt?

Lg

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stefan schickhaus
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Re: Alte Schlüssel

Beitrag von stefan schickhaus » Do Mai 16, 2019 10:06 pm

Ich kenne es als "Schlüsselvorsatz"

Alternativ kannst du es auch mit einem ossia-Takt versuchen (siehe Handbuch).
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Sterndeuter
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Re: Alte Schlüssel

Beitrag von Sterndeuter » Mo Jun 03, 2019 11:37 pm

Hallo Marsyas,

ich habe für meine Magisterarbeit auch das Incipit des Manuscripts davorgesetzt und dafür eine Kombination aus Stefans Möglichkeiten genutzt. Die Notenlinien und Schlüssel habe ich ganz normal genutzt (in eigener Akkolade für das Incipit), die Noten jedoch als Textblöcke einzeln eingefügt und positioniert. Mit dem Größenwerkzeug (%) lassen sich auch eigene Akkoladen skalieren und so bei Bedarf die Größe der Notenlinien verändern.

Sinnvoll ist, wenn es sich um eine umfangreichere Arbeit handelt, sich eine Vorlage zu basteln, die dann für jedes neue Stück genutzt werden kann.
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