eps oder pdf

Tipps und Fragen zur Layoutierung von Partituren, zum Drucken und zur Erstellung von Stimmenmaterial
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cimbria
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eps oder pdf

Beitrag von cimbria » So Dez 06, 2009 10:28 pm

Liebe Forumsmitglieder,

zur Zeit erstelle ich ein Gesangbuch. Die Noten werden mit Finale 2009 geschrieben und später in das Programm InDesign importiert. Bisher habe ich immer eps-Dateien in Finale erstellt und sie dann mittels Distiller in pdf-Dateien umgewandelt, um sie hinterher in InDesign zu importieren. Ist das möglicherweise ein Schritt zu viel? Es ist nämlich so, dass wenn ich wiederum aus dem InDesign-Dokument mit importierten pdf-Dateien eine pdf-Datei des gesamten Gesangbuchs erstelle und sie dann auf meinem Laserdrucker ausdrucke scheint es, als ob die Zeichensätze nicht eingebunden wären. Bei der Vorgehensweise mit direktem eps-Import in InDesign ist das nicht so. Allerdings sagt mir die Dateiinformation bei beiden Varianten, dass alle benötigten Fonts eingebunden sind. Ist das so verständlich formuliert? Ich bin ein bisschen ratlos. Hat jemand eine ähnliche Erfahrung gemacht, oder weiss, woran das liegen könnte?

Viele Grüsse
Cosimo
Finale 2011b & 2012 auf MacOs 10.7.5 & Finale 25 auf MacOs 10.12.5

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MassMover
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Beitrag von MassMover » Mo Dez 07, 2009 1:33 am

Ich kenne das Phänomen, dass, wenn ich über den Druckdialog ein PDF erstelle, gelegentlich einige Schriften am PC nicht dargestellt werden, an (anderen) Macs aber schon.

Wenn ich hingegen als .ps Datei drucke, und diese dann wiederum mit Vorschau öffne und als PDF sichere geht es meistens (aber auch nicht immer)

Wer da Fehler fabriziert, weiß ich nicht, daher kann ich keine Lösung anbieten.

Aber eigentlich ist .eps doch das geeignetste Format zur Weiterverarbeitung. Warum also den Schritt über PDF?

MM

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stefan schickhaus
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Beitrag von stefan schickhaus » Mo Dez 07, 2009 12:46 pm

Ich bin schon lange dazu übergegangen, nur noch mit PDFs zu arbeiten. Seit OSX machen EPSe immer Probleme bei mir, bis dahin waren sie mein bevorzugtes Format gewesen.
PDFs natürlich immer über ps.Datei erzeugen und dann distillieren!
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cimbria
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Beitrag von cimbria » Mo Dez 07, 2009 1:06 pm

stefan schickhaus hat geschrieben:PDFs natürlich immer über ps.Datei erzeugen und dann distillieren!
das heisst, lieber Stefan, Du erstellst die .ps-Dateien über den normalen Druckdialog (als PostScript sichern …) und distillierst sie danach?
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stefan schickhaus
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Beitrag von stefan schickhaus » Mo Dez 07, 2009 1:22 pm

Genau so mache ichs, Cimbria: Über den Druck-Dialog "PDF als PostrScript" sichern und diese Datei dann über den Acrobat Distiller ziehen.
Ganz selten kommt es aber auch hier vor, dass Zeichensätze sich merkwürdig verhalten, zum Beispiel keine geschützten Leerzeichen angezeigt werden.
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cimbria
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Beitrag von cimbria » Mo Dez 07, 2009 1:33 pm

Ja, vielen Dank, dann werde ich das wohl auch so machen, das scheint mir auf jeden Fall eine akzeptable Lösung zu ein.

Viele Grüsse
Cosimo
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Michael Klinkebiel
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Beitrag von Michael Klinkebiel » Mo Mai 03, 2010 1:25 pm

Bin aus aktuellem Anlass auf dieses Thema gestoßen. Ich arbeite nämlich auch so, wie cimbria es beschrieben hat. Ich erstelle in der Regel Postscript-Listen und verarbeite dann die ps-Dateien in InDesign weiter.

Das klappte bisher immer wunderbar. Nun gibt es aber Probleme, denn ich habe nun erstmals die Times, die in Finale voreingestellt ist, komplett durch hochwertigere Schriften ersetzt. Gehe ich über den Dialog "Postscript-Liste erstellen", werden diese neuen Schriften nicht, unvollständig oder fehlerhaft eingebunden. Die Schrifteinbindung funktioniert nur, wenn ich es so mache, wie Stefan es beschrieben hat, indem ich den Druckdialog "Ausgabe als eps" benutze.

Leider gurke ich mit ner alten Version von InDesign rum, in die man nur ps aber keine eps-Dateien platzieren kann. So stellt sich für mich die von cimbria zuerst gestellte Frage: Gibt es Qualitätsverluste, wenn ich eine pdf meiner Noten in InDesign einbinde und anschließend nochmals als pdf exportiere? Womöglich führt diese Frage aber für das Finale-Forum schon zu weit, vielleicht muss ich da nochmal n bisschen googeln.

Bin am überlegen, ob ich wegen dieses Exportproblems zunächst wieder zur sicheren Variante mit der Standard-Times zurückkehre. Vielleicht hat aber jemand ja noch andere Erfahrungen gemacht, die zu anderen Lösungen führen?

Gruß, Michael
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stefan schickhaus
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Beitrag von stefan schickhaus » Mo Mai 03, 2010 1:51 pm

Michael Klinkebiel hat geschrieben:Gehe ich über den Dialog "Postscript-Liste erstellen", werden diese neuen Schriften nicht, unvollständig oder fehlerhaft eingebunden.
Versuche einfach mal einen anderen Font als Alternative. Bei mir gab es Ärger nur bei manchen Fonts, wobei ich kein System dahinter entdecken konnte.
Michael Klinkebiel hat geschrieben:Gibt es Qualitätsverluste, wenn ich eine pdf meiner Noten in InDesign einbinde und anschließend nochmals als pdf exportiere?
Zumindest habe ich noch nie einen Fehler oder eine qualitative Einschränkung festgestellt durch das doppelte PDFisieren. Auch hat noch nie eine Druckerei gemeckert.
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Michael Klinkebiel
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Beitrag von Michael Klinkebiel » Di Mai 04, 2010 9:08 am

Hallo Stefan, ich danke Dir für Deine Antwort und Deinen Erfahrungsbericht, die mir die Angst vorm "doppelten PDFisieren" nimmt! :lol:

Ich habe ein bisschen mit der Schrift rumgespielt. Der Roman-Font meiner TimesBQ-Schriftfamilie wird beim Erstellen der Postscriptliste fehlerfrei exportiert, bei Italic und Bold (oder anderen) funktioniert es idR nicht. So bleibt mir nur der Weg, die eps in eine pdf zu wandeln, sie in InDesing zu platzieren, und anschließend alles wieder als pdf auszugeben.

Trotzdem irgendwie schade, dass ich diese tollen (und teuren) Schriften (und natürlich meinen tollen Notensatz :wink: ) einer solchen Prozedur unterziehen muss. Naja, hauptsache es funktioniert! 8)
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Beitrag von cimbria » Sa Apr 11, 2015 7:52 pm

stefan schickhaus hat geschrieben:Genau so mache ichs, Cimbria: Über den Druck-Dialog "PDF als PostrScript" sichern und diese Datei dann über den Acrobat Distiller ziehen.
Ganz selten kommt es aber auch hier vor, dass Zeichensätze sich merkwürdig verhalten, zum Beispiel keine geschützten Leerzeichen angezeigt werden.
Liebe Foristen,

nun hole ich diesen Thread mal wieder hervor, da ich aktuell ein Problem mit dem Erstellen von eps-, bzw. pdf-Dateien habe. Ihr findet zwei Beispiele angehängt, das erste ist das Ergebnis des direkten eps-Exports UND der von Stefan beschriebenen Methode (als PostScript sichern und dann über den Distiller gezogen), das zweite ist durch direkten PDF-Export aus Finale entstanden. Warum ist die Position des Trennstrichs so unterschiedlich? Und wie kann ich das umgehen? Ich möchte eigentlich nicht direkt aus Finale PDFs exportieren, denn das hat in der Vergangenheit immer mal wieder zu Problemen geführt, die am Bildschirm nicht sichtbar waren, im Ausdruck durch die Druckerei dann aber schon. Ich bin ein bisschen ratlos.

Viele Grüße
Cosimo
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Beitrag von Estigy » Mo Apr 13, 2015 9:20 am

Hi.

Nicht dass das viel am Problem ändern würde... Aber so wie ich das sehe, ist nicht der Trennstrich falsch positioniert, sondern das erste "Wo". Man erkennt es daran, dass links die mittlere Spitze des "W" genau mittig unter der Achtelnote steht, während rechts diese Spitze etwas weiter links steht.

LG, E.
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cimbria
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Beitrag von cimbria » Mo Apr 13, 2015 3:53 pm

Estigy hat geschrieben:Nicht dass das viel am Problem ändern würde... Aber so wie ich das sehe, ist nicht der Trennstrich falsch positioniert, sondern das erste "Wo".
in der Tag geht es hier nicht um die Postionierung des "Wo". Die Wörter wurden schon per Hand ausgerichtet, es geht mir also einzig und allein um den Trennstrich, der ja eigentlich in jedem Fall mittig zwischen den beiden Silben sitzen müsste.

Viele Grüße
Cosimo
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stefan schickhaus
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Beitrag von stefan schickhaus » Mo Apr 13, 2015 5:28 pm

Ich kann dazu leider nichts Neues beitragen.
Ich denke, wenn du einen anderen Fonts nehmen könntest, wäre das Problem gelöst. Hast du mal alternative Fonts ausprobiert?
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cimbria
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Beitrag von cimbria » Di Apr 14, 2015 5:30 pm

stefan schickhaus hat geschrieben:Hast du mal alternative Fonts ausprobiert?
… in der Tat, lieber Stefan, ist das Problem mit einem anderen Font gelöst, leider bin ich auf Adobe Jenson Pro festgelegt. Da ich mir nicht anders zu helfen weiß, arbeite ich jetzt doch mit direkt aus Finale erzeugten PDF-Dateien, in der Hoffnung, dass es beim Druck keine Probleme geben wird.

Viele Grüße
Cosimo
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