Transkriptionsarbeiten wie berechnen?

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mrgroove13
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Transkriptionsarbeiten wie berechnen?

Beitrag von mrgroove13 » Fr Jun 12, 2015 3:57 pm

Liebe Kollegen,
ich habe eine Auftragsarbeit angeboten bekommen, in der ich 10 Chorstücke + Klavierbegleitung transkribieren soll.
Wie wäre es die fairste Lösung für beide Seiten, diese Arbeit zu berechnen?
Eine Pauschale ist zwar schön und gut, doch die Songs sind unterschiedlich lang und unterschiedlich kompliziert.
Ein Stundensatz ist für den Auftraggeber nicht wirklich transparent, oder?
Wie verhält es sich mit der Objektzählung in Finale?
Wie macht ihr das?
Ideen?

Herzlichen Dank!!

Jan
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Ingo
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Nähkästchen

Beitrag von Ingo » Mo Jun 15, 2015 3:30 pm

Hallo Jan, auch nach vielen Jahren Arbeit als Notenknecht ist für mich die Kalkulation eines Auftrags immer noch der schwierigste Teil der Sache, weil man damit fürchterlich auf die Schnauze fliegen kann. Dies betrifft ganz besonders Transkriptionen nach Audiodateien, hängt u.a. sehr von der Qualität der Aufnahmen ab und erfordert höchste Konzentration vor allem bei mehrstimmigen Stücken (Stimmkreuzungen!). Das wissen die Auftraggeber meist nicht zu schätzen, und ein angemessener Preis ist nur durch zähe Verhandlungen zu erzielen. Erst nach vollständiger Kenntnis der Vorlagen würde ich mich auf eine Preisverhandlung einlassen. Stundenlohn ist für den Auftraggeber schwer kalkulierbar, nach genauer Abschätzung versuche ich meist, Pauschalpreise auszuhandeln. Die Objektstatistik ist nicht wirklich hilfreich, da sie eigentlich gar nichts über den Arbeitsaufwand aussagt.
Ergo: Auch wenn ich so etwas schon öfter gemacht habe, kann ich Dir kaum einen Rat geben.
Man kann nicht mit jedem Lied jeden ansprechen:
Der eine find’s gut, der andre muß brechen.
Ulrich Roski

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Heiko Kulenkampff
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Beitrag von Heiko Kulenkampff » Mo Jun 15, 2015 4:31 pm

Wie wäre es mit einem Audiominutenpreis? Komme drauf, weil du ja zunächst eine bestimmte Zeit Musik durchackern musst und erst am Ende Notenmaterial rauskommt.
Finale 2014.5, MacBookPro, OS 10.11.6

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Ingo
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Beitrag von Ingo » Mo Jun 15, 2015 4:57 pm

Gute Idee und vielleicht das beste Maß, welches für den Auftraggeber irgendwie nachvollziehbar ist!
Man kann nicht mit jedem Lied jeden ansprechen:
Der eine find’s gut, der andre muß brechen.
Ulrich Roski

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